Vor vier Jahren hatte ich einen Traum.
Ich möchte irgendwann für ein paar Wochen, vielleicht Monate in Portugal sein, um dort zu arbeiten, zu leben und Luft zu holen.
Doch gleichzeitig war da dieser Gedanke: Ich doch nicht.
Ich habe mir den Traum erlaubt, aber innerlich nicht wirklich geglaubt, dass daraus mehr werden könnte. Es sprachen zu viele Gründe dagegen. Ich hatte zu viele innere Einwände und zu viel Realität.
Viele kennen meine Portugal-Geschichte.
Mir geht es dabei heute weniger um den Ort, sondern um das, was daran sichtbar wird.
Denn am Anfang stand kein mutiger Entschluss und kein großer Plan, sondern ein Traum, der sich gut angefühlt hat. So wie viele Wünsche sich gut anfühlen.
Träume und Wünsche geben Energie, Hoffnung und manchmal sogar das Gefühl von Bewegung.
Doch genau dort bleiben sie oft stehen.
Solange ein Wunsch nur gedacht wird, bleibt er ein Traum. Er wärmt von innen, verändert aber noch nichts im Außen.
Erst als ich diesen Wunsch ernst genommen habe, hat sich etwas verschoben. Denn ich traf für mich eine Entscheidung. Es war keine Entscheidung für alles, sondern für den nächsten machbaren Schritt.
Genau das ist für mich der entscheidende Punkt. Es ist nicht der Ort oder nicht das Ergebnis. Sondern es ist die Haltung, die aus einem Wunsch ein Ziel macht und dem Ziel Raum gibt, ohne zu wissen, wie der ganze Weg aussieht.
Das ist das, was möglich wird, wenn Klarheit nicht nur im Kopf bleibt, sondern in eine Entscheidung mündet.
Dieses Jahr bin ich wieder in Portugal.
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